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Das Funktionieren des Jobsharings hängt in erster Linie von den Personen ab, die es praktizieren – also den Jobsharern selbst als auch den Vorgesetzten, KollegInnen und KundInnen, deren Akzeptanz für ein neues, innovatives Arbeitszeitmodell herausgefordert wird.

Das Jobsharing ist an persönliche Voraussetzungen geknüpft, z.B. den Willen, Informationen und Macht zu teilen; die Fähigkeit, über sich selbst reflektieren zu können; Kritik eines Tandempartners annehmen zu können; Offenheit und Flexibilität sowie der Wunsch nach Teamarbeit. Denn: Zwei Jobsharer sollen nach außen funktionieren „wie eins“.

Es braucht eine klar definierte Arbeitsteilung: Wer macht was? Wer nimmt welche Termine wahr? Wer ist AnsprechpartnerIn für welches Thema?

Es braucht verbindliche Spielregeln für die Zusammenarbeit: Wie überlappen sich die Arbeitszeiten? Wie einigt man sich bei Uneinigkeiten? Welche gemeinsamen Werte sind wichtig? Welche Urlaubsregelungen gelten?

Diese und andere Aspekte zu Zusammenarbeit und Arbeitsteilung vereinbaren wir zudem schriftlich in einer Jobsharing-Vereinbarung, die sowohl von den Jobsharern als auch ihren Vorgesetzten unterzeichnet wird.